Jonathan Scheiner Texte & Musik

14Nov/15Off

Burkini verrutscht am Freitag, dem 13.

Burkini 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allahu Akba? Boko Haram? Burkini Faso! 

Ein Schwarzer Freitag für "liberté, égalité, fraternité". 

 

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13Nov/15Off

HAARSPALTEREI – Sophia Loren oder Monica Bellucci

 

Marquee-armpit

Die Frage, ob Frauen sich die Achseln rasieren sollten, wird viel zu heiß diskutiert. Auch, ob das Licht am Lido besser als im Studio ist und welche italienische Schauspielerin die Schönste sei – alles Haarspalterei. Am Ende hängt alles von der richtigen Haltung ab!

Monica Bellucci

 

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11Nov/15Off

Ilja Richter singt Liebeslieder von Georg Kreisler

Licht aus - Spot an!! Ilya Richter in "Disco"

Licht aus - Spot an!! Ilja Richter in "Disco"

„Sei nicht so laut – wir sind Juden“. Diese Mahnung, ausgesprochen von Georg Kreislers Mutter, hat der Knabe in seinem späteren Berufsleben glücklicherweise nicht befolgt. Im Gegenteil: Der 1922 in Wien geborene Komponist, Sänger und Dichter ist ein Paradebeispiel eines Juden, der sich nicht alles gefallen läßt und erst recht keinen (gesellschaftspolitischen) Schwachsinn wie Antisemitismus. Dieses Stellung-Beziehen durchzieht das gesamte Ouevre Georg Kreislers, sei es in seinen von schwarzem Humor getränkten Liedern „Wie schön wäre Wien ohne Wiener” und „Taubenvergiften“ oder in Büchern wie „Mein Heldentod“ oder „Worte ohne Lieder“.
Umso erstaunlicher, dass es nun einen Abend im Berliner Schlosspark-Theater gibt, bei dem ausschließlich „Liebeslieder“ gespielt werden. Der Titel „Liebeslieder am Ultimo“ sei kein Zufall, erzählt Ilja Richter, der den Abend an der Seite von Barbara Kreisler-Peters, Sängerin und Ehefrau des 2011 gestorbenen Austria-Amerikaners, und der Pianistin Sherri Jones, bestreitet. „Kreisler hatte die Idee zu einem gemeinsamen Liederabend mit seiner Frau zwei Jahre vor seinem Tod, zu einer Zeit, da er selbst nicht mehr auftrat. So haben die beiden mich gefragt. Ich kenne die Barbara schon seit den 70ern“.
Damals moderierte Ilja Richter noch die Sendung „Disco“. Die Älteren werden sich noch an diese schrille Mischung aus Disco-Hits, halbflotten Kalauern und Halbststarken-Klamauk erinnern. „Damals war alles möglich. Ich habe in der Sendung sogar ein Lied durchgesetzt, das mir Kreisler höchstpersönlich zugeschickt hatte, und zwar seinen „Onkel Joschi“. Ich habe mich schon immer als Kreislerianer gefühlt. Er gehört zu meinem Leben“.
Die Auswahl des Liederabends stammt noch von Kreisler selbst. Dazu zählt auch „Der Mann ohne Liebe“, „Zwei Damen tanzen Tango“ oder „Bidla Buh“, das berühmte Lied um einen Frauenmörder. Ob sich im Programm auch die Jüdischkeit von Kreisler spiegele? Ilja Richter wiegelt erst ab, doch dann: „Es gibt zwei Ausnahmen. „Herrliches Weib“ stammt aus den „Nichtartischen Arien“. Und dass es sich bei „Mein Weib will mich verlassen“ um ein „angejiddeltes“ Lied handelt, ist unüberhörbar“. Das Lied endet übrigens klassisch jüdisch, in Moll: „Oi weh, oi weh, oi weh“!
Georg Kreisler, 1938, als er noch österreichischer Staatsbürger war - zwischen J und Hakenkreuz

Georg Kreisler, 1938, als er noch österreichischer Staatsbürger war - zwischen J und Hakenkreuz

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